Warum dürfen die Menschen in "Gnatterland" nicht lachen und müssen immer so richtig "gnatterig" aussehen? Wie vertreibt man sich mit Oma in der Eisenbahn, mit der "Iesenbahn-Oma", die Zeit? Und wie war das, als Gott die Welt erschuf und er am Ende feststellte: "Dat is allens goot worrn"?
Plattdeutsche Texte zum Schmunzeln wurden von Schülerinnen und Schülern zum besten gegeben bei dem Plattdeutsch-Lesewettbewerb am 15. Dezember in der Regionalschule. Zur Veranstaltung wurden die Klassensieger der dritten bis siebten Klassen von Frau Anne Engels von der Regionalschule begrüßt - natürlich auf plattdeutsch.
Dreizehn Schülerinnen und Schüler hatten sich für die Teilnahme an dem Plattdeutsch- Lesewettbewerb qualifiziert und warteten aufgeregt darauf, vor Publikum - den dritten und vierten Klassen der Grundschule - und der Jury vorzulesen.

Die Jury bestand sozusagen aus professionellen Plattdeutschsprechern und so wurde denn auch fast nur plattdeutsch gesprochen. Die Bürgermeister von Westerdeichstrich und Büsumer Deichhausen, die Herren Willi Hennings und Klaus Mumm, Frau Inge Warner von der Sparkasse Westholstein, die Lehrer Max Wiescher von der Regionalschule und Ingrid Awanessi vom Gymnasium hatten am Ende die nicht ganz leichte Entscheidung zu fällen, wer als Siegerin oder Sieger die Schule beim Kreisentscheid vertreten soll, denn es gab mehrere sehr gute Vorträge.
Schließlich vergab die Jury folgende Preise: Für die dritten und vierten Klassen erhielt den ersten Preis Julius Dohrn (4a), den zweiten Preis erhielt Kaya Suthmann (4b). Für die fünften bis siebten Klassen erhielt Katharina Zimmermann (6a) den ersten Preis, Vanessa Vergo (5b) erhielt den zweiten Preis. Für alle anderen Schülerinnen und Schüler war es ein Spaß, dabei gewesen zu sein.

Vanessa Vergo bei der Preisverleihung
Fotos: I. Awanessi