Osterferien

 

Liebe Schüler*innen, liebe Eltern, liebe Mitarbeiter*innen!

Die Schulschließung dauert an. Der Anrufbeantworter wird abgehört, Mails und Post werden bearbeitet.

Anmeldung von Notbetreuungsbedarf bei erfüllten Bedingungen (https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/FAQ/Dossier/Schule.html ) bitte am besten per Mail bis 15 Uhr am Vortag. Bitte geben Sie den Namen des Kindes, Klasse und Klassenlehrkraft, den

gewünschten Zeitraum für die Betreuung sowie eine Telefonnummer für einen Rückruf unsererseits an.
 

In einiger Zeit erfahren wir, ob die ergriffenen Maßnahmen befolgt werden und Wirkung zeigen sowie wie es schulisch weitergeht, auch und besonders mit den Abschlussprüfungen. Die Ministerin hat erklärt, dass die Abiturprüfungen wie geplant ab dem 21. April in Schleswig-Holstein stattfinden. (https://schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/III/Presse/PI/2020/Maerz_2020/III__abitur_findet_statt.html ) Heute wurde ein vorläufiger Zeitplan für die Abiturprüfungen auf der o.a. Internetseite des Ministeriums veröffentlicht:

„Am 25. März hat es eine Abstimmung innerhalb der Kultusministerkonferenz (KMK) der Länder gegeben. Danach finden die Prüfungen, insbesondere die schriftlichen Abiturprüfungen, zum geplanten beziehungsweise zu einem Nachholtermin bis Ende des Schuljahres 2019/20 statt, soweit dies aus Infektionsschutzgründen zulässig ist.

Das Bildungsministerium wird in den nächsten zwei Wochen informieren, wie die Rahmenbedingungen für die Durchführung von Prüfungen sein müssen, damit das Infektionsrisiko so gering als möglich ist.

Soweit es den terminlichen Ablauf der Prüfungen betrifft, sehen die Planungen vorläufig folgendes vor und stehen allerdings auch weiterhin unter dem Vorbehalt, dass das Infektionsgeschehen einen ordnungsgemäßen Prüfungsablauf zulässt.

Abitur an allgemein bildenden Schulen

Als Termine sind vorläufig vorgesehen:

  • Dienstag, 21. April 2020    Profilfächer
  • Freitag, 24. April 2020   Kernfach-Fremdsprachen (außer Französisch)
  • Dienstag, 28. April 2020   Kernfach Französisch
  • Donnerstag, 30. April 2020  Kernfach Deutsch
  • Dienstag,  5. Mai 2020    Kernfach Mathematik
  • Dienstag/Mittwoch  26./27. Mai 2020 Sprechprüfungen im Kern- und Profilfach Englisch
  • Donnerstag, 28. Mai 2020   Zusatztag Sprechprüfungen Englisch (einzelne Schulen)

Die Themenausgabe für Präsentationsprüfungen erfolgt online (mit Empfangsbestätigung).“

 

Für die ESA und MSA-Prüfungen ist die Regelung noch nicht bekannt gegeben.

 

Mit den besten Wünschen, insbesondere für die Erkrankten und in ihrer wirtschaftlichen Existenz Bedrohten, mit Dank an die, die in dieser Zeit Besonderes leisten, grüßt

Matthias Ramm, 2020-03-27

 

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Nachtrag vom 28. März 2020

 

Ministerin Karin Prien hat am 27. März 2020 einen Brief an die
Schülerinnen und Schüler geschrieben, insbesondere zu den
Abschlussprüfungen vor dem Hintergrund der Corona-Entwicklung.

Wattwoche der dritten Klassen vom 10.7.2017 bis zum 14.7.2017

Vom 10.7.2017 bis zum 14.7.2017 fand die diesjährige Wattwoche der Grundschule statt. Die beiden dritten Klassen begannen die Woche mit einem Ausflug zum ITAW, einer Außenstelle der tiermedizinischen Hochschule Hannover. Wir durften einen Vormittag lang den Forschern über die Schulter schauen und erleben, wie vielfältig und interessant deren Arbeit ist. Um uns einen Einblick zu geben, bereiteten die Mitarbeiter sieben Stationen vor, die die Kinder in Kleingruppen durchlaufen durften. Eine Station beschäftigte sich mit dem Thema Robben. Am PC wurde anhand einer Präsentation der Unterschied zwischen Seehund und Kegelrobbe erklärt. Außerdem lernten die Kinder noch viele weitere Robbenarten kennen. Die Station, bei der es um das Thema Wale ging, veranschaulichte, wie ein Bartenwal Nahrung aufnimmt und warum die Wale im kalten Wasser nicht frieren. Die Fettschicht der Wale wurde durch einen Butterhandschuh simuliert und die Kinder konnten mit ihren Händen im eiskalten Wasser selbst den Unterschied spüren. Die Akustikstation zeigte uns, dass Schweinswale beim Fischfang auf ihr Gehör angewiesen sind und welche Frequenzen sie besonders gut wahrnehmen können. Durch laute Geräusche im Meer wird der Schweinswal nachweislich gestört und ist zeitweise orientierungslos. Eine Präsentation über Meeresmüll verdeutlichte die Gefahren und Folgen der Umweltverschmutzung für die Tiere. Sogar ein Plastikautoteil, das in einem Wal gefunden wurde, konnten die Kinder anfassen. Sie waren beeindruckt und zugleich schockiert. Diese Station hinterlässt bestimmt einen bleibenden Eindruck und öffnet ihnen die Augen, wie wichtig Umweltschutz ist. Zwei weitere Mitarbeiter erzählten etwas über die verschiedenen Muster auf den Schwanzflossen der Wale. Je nach Aussehen bekamen diese ihren passenden Namen. Die Kinder schauten von einem Turm durch ein Fernglas Bilder der Flossen an. Aufgabe war es, die doppelte Flosse zu finden. Ein Raum war mit Mikroskopen ausgestattet und die Kinder durften Plankton anschauen. Ebenfalls gab es noch eine Station, die zeigte, wie Tiere durch das Anbringen von Sendern beobachtet und erforscht werden können. Ein Beispiel war der Seehund. Die Mitarbeiter erklärten uns, wie die Geräte funktionieren und die Kinder suchten sogar selber ein verstecktes Halsband mit Sender, das allerdings zum Beobachten von Füchsen benutzt wird. Für Robben gibt es Geräte, die automatisch Informationen an ein Handy versenden. Auch die Station im Labor zur Altersbestimmung der Meerestiere faszinierte die Kinder. Die Zeit verging viel zu schnell und die beiden dritten Klassen verbrachten einen interessanten, handlungsorientierten und abwechslungsreichen Vormittag.
Am Dienstag folgte der nächste Höhepunkt der Wattwoche: der Ausflug zur Seehundstation. Dank der Mithilfe der Eltern konnten wir mit Fahrgemeinschaften nach Friedrichskoog fahren. Dort angekommen, durften die Kinder die Seehundstation zunächst alleine erkunden. Dann schauten wir uns die Fütterung der Seehunde an. Uns wurde erzählt, dass diese auch jeden Tag zur medizinischen Kontrolle genutzt wird. Die Seehunde sind zum Beispiel darauf trainiert, bestimmte Symbole zu erkennen und somit ihren Platz zu finden, sich auf den Rücken zu legen, oder sich ins kleine Becken schicken zu lassen. Dies erleichtert den Gesundheitscheck und im Krankheitsfall die Gabe von Medikamenten oder das Separieren von einzelnen Tieren. Nun durften die Schüler noch in Kleingruppen mit einem von Frau Ruhtz und Frau Matzen vorbereiteten Rallyebogen gezielt die Station erkunden. Die Kinder waren motiviert und interessiert und haben sich das spendierte Eis zum Abschluss wirklich verdient.
Die nächsten drei Tage wurde in der Schule das Thema Seehund weiter bearbeitet. So erzählte am Mittwoch zum Beispiel die Seehundjägerin Frau Dr. Hasselmeier von ihrer Arbeit. Zunächst erklärte sie die Aufgaben des zunächst negativ besetzten Begriffes des Seehundjägers und vertiefte das zuvor gesammelte Vorwissen der Klassen über Seehunde, andere Robben und Meeressäuger. Sie brachte Felle, Zähne und Fotos als Anschauungsmaterial mit. Die Kinder lauschten interessiert ihren Informationen und beteiligten sich eifrig mit ihrem Vorwissen am Unterrichtsgespräch. Außerdem bearbeiteten wir an diesem Tag noch ein Quiz der Hamsterkiste am PC. Der vierte Tag der Wattwoche bestand aus einer Kleingruppenarbeit zu verschiedenen Unterthemen zum Seehund. Jede Kleingruppe gestaltete ein Plakat zu ihrem Thema und stellte es am nächsten Tag den zweiten Klassen vor. Diese abwechslungsreiche und informative Woche werden die Kinder bestimmt in guter Erinnerung behalten. Ein großes Dankeschön geht an Frau Siebert und ihr Team vom ITAW und an Frau Dr. Hasselmeier, die mit viel Engagement dazu beigetragen haben.

 

Text und Bild: Andrea Ruhtz

Schule trifft Wissenschaft

ITAW

Das Institut für Terrestrische- und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) der Stiftung Tierärztlichen Hochschule Hannover (TiHo) hat seinen Sitz in Büsum und wird von Frau Prof. Prof. h.c. Dr. Ursula Siebert geleitet. Zahlreiche Masterstudenten, Promotionsabsolventen und Wissenschaftler arbeiten hier an aktuellen Themen wie den Walstrandungen. Zusammen mit Dr. Klaus Vanselow vom Forschungs- und Technologiezentrum Büsum (FTZ) der Christian-Albrecht-Universität Kiel wird versucht die Ursachen hierfür zu erforschen. Seit ca. 10 Jahren arbeitet SaM mit den beiden Instituten zusammen.

Die Zusammenarbeit zwischen ITAW hat sich intensiviert, so dass nicht nur Oberstufenschüler, sondern auch die Mittelstufe, Unterstufe und die Grundschule regelmäßig Kontakt haben und dies auch im Schulprogramm verankert ist. Im Rahmen der Nationalparkarbeit besuchen die Drittklässler bereits das ITAW und erhalten erste Einblicke in die Lebensweise von Robben, deren Anatomie, mögliche Erkrankungen, Methoden der Altersbestimmung und die Bestückung der Robben mit Datenloggern, als wissenschaftliche Methode, um räumliche Verhaltensmuster für diese Tiere erstellen zu können. Gerade die Oberstufenschüler sollen so Einblicke in das naturwissenschaftliche Arbeiten bekommen, um sich später leichter für ein Hochschulstudium entscheiden zu können. Am ITAW lernen die Schüler physiologische und anatomische Untersuchungsmethoden von Robben und Walen kennen. Ein weiterer wichtiger Bereich ist die Bewertung der Verschmutzung der Meere durch Lärm (Schiffe, Sprengungen, Bohrinseln) und deren Auswirkungen auf marine Säuger (Bioakustik) und Müll.

Ziel ist es, dass das naturwissenschaftliche Repertoire der Schüler durch dieses Kennenlernen von wissenschaftlichen Methoden, das Diskutieren mit Experten über aktuelle Themen in Form von Vorträgen und Präsentationen erweitert wird und dass der Weg in das spätere außerschulische Leben, sei es an der Universität oder im praktischen Beruf, unterstützt wird - oder auch die Erkenntnis, dass dieses Berufsfeld nichts für sie ist.

Frau Dr. Poremba und Frau Vanselow

Projekt Ökosystem Wattenmeer

(Text und Fotos: Frau Heinrich)

Am Freitag, den 15.07.2016, fuhren die Klassen 7a und Q1a, die sich beide im Biologieunterricht mit dem Ökosystem Watt auseinandergesetzt haben, ins Multimar Wattforum Tönning, um dort im Labor Versuche mit heimischen Meeresbewohnern durchzuführen.

So konnte beobachtet werden, welchen Salzgehalt des Wassers der Seestern bevorzugt und wie schnell es eigentlich Miesmuscheln schaffen, das trübe Nordseewasser zu filtern. Vor bzw. nach dem Labor stand noch eine Führung durch die Ausstellung an, bei der die Schülerinnen und Schüler viel Interessantes über die Pflanzen und Tiere in der Nordsee erfuhren.

Zum Abschluss des Unterrichts ging es dann einige Tage später mit Forken und Bestimmungsbüchern ins Büsumer Watt. Die Schülerinnen und Schüler sahen nicht nur Watt- und Seeringelwürmer, sondern auch Sandklaffmuscheln mit ausgestülptem Sipho, kleine Strandkrabben und Nordseegarnelen. 

öko4

 

Nächste Termine

  • 30 Mär
    Osterferien SH 02:00 bis 02:00
  • 21 Apr
    VERA 3 02:00 bis 02:00
  • 22 Apr
    Tag der informationstechnischen Grundbildung in der 6. Klassenstufe; Otto-Johannsen-Straße Ganzer Tag
  • 30 Mär - 23 Apr
  • 23 Apr - 09 Mai
  • 28 Apr - 29 Apr