Wir trauern um unseren ehemaligen Kollegen

Studiendirektor im Ruhestand Dr. Hans-Dietrich Nicolaisen

* 10. Juli 1928   23. September 2019

Herr Dr. Nicolaisen war von 1955 bis 1990 am damaligen Nordsee-Gymnasium Büsum tätig, davon mehrere Jahre als stellvertretender Schulleiter. Er unterrichtete die Fächer Deutsch und Geschichte. Neben seiner Unterrichtstätigkeit trug er maßgeblich zum Entstehen und zum Erfolg unserer Schulzeitung „Die Krabbe“ bei. Der von ihm darin gestaltete „Ehemaligenteil“ war ein wichtiger Bestandteil. Mit Herrn Dr. Nicolaisen verlieren wir einen engagierten und geschätzten ehemaligen Kollegen, dem auch nach seiner Pensionierung die Entwicklung der Schulgemeinschaft sehr am Herzen lag. Unser tiefes Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.

Für die Schulgemeinschaft der Schule am Meer

Matthias Ramm – kommissarischer Schulleiter

Für die Gemeinde Büsum

Bürgermeister Hans-Jürgen Lütje

 

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Matthias RammLiebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern bzw. Erziehungsberechtigte, liebe Beschäftigte, liebe unterstützende Menschen der Schule am Meer im engeren und weiteren Umfeld,  


als Kommissarischer Schulleiter der SaM ab August 2019 will ich mich kurz vorstellen oder bei einigen in Erinnerung bringen. Denn vor genau 30 Jahren, im Sommer 1989, habe ich eine Stelle am damaligen Nordsee-Gymnasium-Büsum angetreten. Von 1995 bis 98 war ich mit einigen Wochenstunden an die Grundschule am Neuen Weg abgeordnet. In Büsum habe ich prägende Erfahrungen gesammelt, pädagogisch und bei der gegenseitigen kollegialen Unterstützung sowie im Miteinander mit dem schulischen Umfeld.


Nach 20 Jahren Büsum, zuletzt als Mittelstufenkoordinator, entschied ich mich für eine Bewerbung in Sankt Peter-Ording als Schulleiter der Nordseeschule, damals Gymnasium mit Regionalschulteil, ohne Grundschule, dafür in enger Kooperation mit einem Internat mit ca. 120 Schülerinnen und Schülern an beiden Schulteilen.


Nach fünf Jahren, also 2015, wechselte ich von dort an die Gelehrtenschule nach Meldorf, wo ich mit Ehefrau seit 1990 wohne und unsere vier Kinder aufgewachsen sind.


Vor diesem Hintergrund entstand die Idee, dass ich in der besonderen Situation einer anstehenden Übergangsphase in Büsum helfen könnte. Nach kurzem Erschrecken entwickelten sich spontan Pflichtgefühl und Neigung aus Verbundenheit und ich habe die Aufgabe mit Respekt und Problembewusstsein angenommen.  


An der Meldorfer Gelehrtenschule kann ich auf ein kompetentes und erfahrenes Team zurückgreifen, das weitere Aufgaben übernehmen und mir so Freiräume ermöglichen kann.  


In Büsum kann ich auch nach 10 Jahren noch vertrauensvoll an die damalige Zeit anknüpfen: Mit Frau Laage und Herrn Siemund habe ich bereits vielfältig zusammengearbeitet, auch Frau von Böhl kenne ich bereits lange über die Schule. Mit Herrn Giese war ich in einem Arbeitskreis zur Vorbereitung, die Büsumer Schulen zunächst organisatorisch zu verbinden. Frau Vanselow kenne und schätze ich ebenfalls, habe ich doch ihre Kinder unterrichtet, wie auch die von Bürgermeister Lütje.  


Bei der Vorstellung in Schulleitungsrunde und Kollegium am 19. Juni 2019 fühlte ich mich offen aufgenommen. Auch die anschließenden Gespräche mit der Elternvertretung sowie Frau Dorn und Herrn Lütje für den Schulträger habe ich sehr positiv erlebt. Dazu hat die Schulaufsicht im Ministerium Unterstützung nach Kräften zugesichert, auch mit Dr Niemann arbeite ich seit sehr vielen Jahren in unterschiedlichen Zusammenhängen gut zusammen. Frau Sierk von der Wirtschaftsinitiative Pro Schule habe ich als frühere Elternbeiratsvorsitzende kennen gelernt, insbesondere bei der Schulhofumgestaltung mit „Mut zur Wildnis“.


Ein Miteinander mit Offenheit und Respekt sowie dem nötigen Vertrauen auf der Grundlage von Pflichterfüllung wird es uns ermöglichen, die Übergangsphase bis zur Etablierung eines neuen Schulleiters bzw. einer Schulleiterin gut zu bewältigen; meine Hilfe biete ich an und bitte um engagierte Unterstützung dabei.


Es grüßt
Matthias Ramm

Maislabyrinth für die Fünftklässler

          

Liebe/r Schüler/in, sehr geehrte Erziehungsberechtige,

die ersten Wochen an der Schule am Meer sind bereits verstrichen.

Ihr habt bereits viele neue Gesichter kennengelernt und so langsam findet ihr euch in der Schule zurecht. Die Orientierungsphase ist jedoch noch nicht abgeschlossen und hält auch noch etwas an, denn es braucht Zeit, sich zu beschnuppern.

Aus diesem Grund möchten wir mit allen Schüler/innen des 5.Jahrgangs, sowie mit euren Paten, einen Ausflug in das Maislabyrinth in Büsum unternehmen.

Wann?

  • Dienstag,10.09.2019

Wo?

  • Treffpunkt ist euer Klassenraum
  • Maislabyrinth „Grethof“ bei Familie Brütt (Heider Straße 2 in Büsum)

Woran muss ich denken?

  • wettergerechte Kleidung (wasserdichte Schuhe, Regenjacke)
  • Verpflegung (Essen & Trinken)
  • Eintritt: Wir danken an dieser Stelle dem Förderverein für die finanzielle Unterstützung. So zahlen wir nur 2€ pro Person.
  • Bitte geben Sie Ihrem Kind 2€ bis zum 4.09.2019 mit zur Schule. Das Geld wird von den Stammgruppenlehrern/innen eingesammelt.

Wie lange habe ich an diesem Tag Schule?

Liebe Erziehungsberechtigte,

da dieser Ausflug wetterabhängig ist, gilt folgende Regelung: Bitte schicken Sie Ihr Kind mit dem Schulranzen und dem Schulmaterial zur Schule. Bei Unwetter machen wir Unterricht nach Plan.

 

Mit freundlichen Grüßen

J. Hagen                                I. Wöhlcke                             H.-J. Ruttkat                          S. Laage

R. Knobbe              B. Ruhland                                                          

Einschulungen an der SaM

In der ersten Schulwoche hat die Schule am Meer an beiden Standorten neue Schülerinnen und Schüler begrüßt: 63 neue Fünftklässler waren es am Standort Otto-Johannsen-Straße, 34 ABC-Schützen waren es am Standort Neuer Weg. An beiden Standorten fand eine Begrüßungsfeier statt, zu der die neuen Schüler in Begleitung ihrer Eltern und Angehörigen geladen waren. Die Schulleitung und die Lehrer stellten sich und die Schule am Meer vor. Abgerundet wurde das Programm durch Aufführungen der älteren Schüler.

Am Einschulungstag der Grundschüler haben die OGS und der Förderverein der Schule am Meer mitgewirkt. Bianca Wriedt, Leiterin der OGS, und ihr Team empfingen die Eltern mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen in den Räumlichkeiten der OGS. Heike Dorn, Vorsitzende des SaM-Fördervereins, und Ehemann Sönke Dorn sowie Johanna Mittmann und Bianca Landberg aus dem Vorstand, halfen tatkräftig in der Spülküche, damit Einweggeschirr und -besteck vermieden werden konnte.

 

Die neuen Fünftklässler

(Gemeinschaftsschule und Gymnasium, Otto-Johannsen-Str.)

 

Stammgruppe Hagen

 

Stammgruppe Ruttkat

 

Stammgruppe Wöhlcke

 

Die neuen Erstklässler

(Grundschule, Neuer Weg)

 

1a, Klassenlehrerin Bettina Nissen

 

1b, Klassenlehrerin Doris Hahn

 

Elterncafé in der OGS

Es scheint, dass das Team vom Förderverein mit Spaß bei der Arbeit war. Von links nach rechts: Bianca Landberg, Sönke Dorn, Johanna Mittmann und Heike Dorn.

Text und Bilder: Claudia Brandt

 

 

 

 

Zwei SaM-Projekte mit Umweltpreis ausgezeichnet

Am 26. Juni 2019 wurden 17 Projekte mit dem Umweltpreis des Kreises Dithmarschen von Landrat Stefan Mohrdieck ausgezeichnet. Die Veranstaltung fand im Kreishaus in Heide statt. Zur fünfköpfigen Jury gehörten in diesem Jahr: Hans Detlef Petersen (stellvertretender Vorsitzender des Agrar- und Umweltausschusses des Dithmarscher Kreistages), Walter Denker (Kreisbeauftragter für Naturschutz bei der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Dithmarschen), Claudia von der Heyde (Schulrätin), Katrin Martens (Abfallwirtschaft Dithmarschen GmbH als Vertreterin für die Gemeinschaft der Sponsoren) und Dirk Berking (Kreisbeauftragter für Natur und Umwelterziehung an Schulen). Die Jury hatte sich bei den Schulen am 6. und 7. Juni 2019 ein Bild gemacht, um die Projekte zu beurteilen. Gleich zwei Projekte von Biologielehrerin Dr. Kirstin Poremba und ihren Schülern sind ausgezeichnet worden:

 

1. Die EO siegte bei den Klassestufen zehn bis 13 mit dem Projekt "Meer Plastik frei - Wir sind dabei" und erhielt ein Preisgeld in Höhe von 350 €

 

2. Die 8c wurde mit einem Sonderpreis geehrt und erhielt 150 € für die intensive Nachhaltigkeitsarbeit am Projekt "Mut zur Wildnis - Jede Blüte zählt"

 

 

Dr. Kirstin Poremba zum Projekt "Meer Plastik frei - Wir sind dabei":

 

Projektskizze
Das Projekt MEER-PLASTIK FREI-WIR SIND DABEI besteht seit 2018 an unserer Schule am Meer und wurde von unserer Klasse und unserer Biologielehrerin Frau Dr. Kirstin Poremba ins Leben gerufen.
Wir, die Schülerinnen und Schüler der EO Biologie, haben uns im Ökologie Kurs mit der unsichtbaren Gefahr des Mikroplastiks im Meer beschäftigt.
Durch die Bioakkumulation in den Nahrungsketten gelangt das Mikroplastik wieder zurück in unseren Körper, da wir genauso wie der Seehund, die Kegelrobbe oder der Schweinswal ein Endverbraucher sind. 

Der Bumerang schlägt zurück!
Mikroplastik ist nicht gut,
es gelangt über Nahrungsketten in dein Blut
und macht dich krank dein Leben lang

Fakten:
An unseren Küsten, Flussufern und in unseren Meeren finden wir oft Plastikmüll (Plastiktüten, Plastikflaschen usw.).
Ein Blick auf das Meer täuscht dem Betrachter nur eine Sauberkeit vor.

1. Meerwasser hat unterschiedliche Dichten. Die Dichte des Meeres ist abhängig vom Salzgehalt und der Temperatur. Im Prinzip kann man sagen: je salzärmer und wärmer das Wasser ist, desto geringer ist seine Dichte. Im Umkehrschluss bedeutet dies: je salziger und je kälter das Wasser ist, desto dichter ist es. Die Dichteanomalie des Wassers sagt zusätzlich noch folgendes: Bei 4 Grad Celsius hat das Wasser seine größte Dichte.

2. Plastikteile haben ebenfalls unterschiedliche Dichten. Je nach Dichte lagern sich die Plastikteile in derselben Dichte der Meeressäule ab. Das kann am Meeresgrund, in der Wassersäule oder an der Meeresoberfläche sein.

3. Weniger offensichtlich, aber nicht weniger häufig, sind mikroskopisch kleine Kunststoffe, das Mikroplastik. Als Mikroplastik werden feste meist unlösliche synthetische Polymere (Kunststoffe) bezeichnet, die kleiner als fünf Millimeter sind. Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Mikroplastik:

a. Das primäre Mikroplastik findet in der Kosmetikproduktion als feines Plastikgranulat oder als flüssiges Plastik Anwendung.

b. Das sekundäre Mikroplastik entsteht beim Zerfall größerer Kunststoffteile durch die Einwirkung von Sonne, Wind und Wellen und wird als „Plastikpellets“ bezeichnet.

Mikroplastik sind also kleinste Kunststoffteilchen, die in verschiedenen Hygieneprodukten als Schleifmaterialien (Peelings, Zahnpasta) oder als Binde- und Füllmittel (Shampoo, Cremes, Make-up) benutzt werden. Über unsere Waschbecken gelangen diese Stoffe ins Meer.

Kläranlagen können die millimetergroßen Teilchen nur bedingt filtern. Ein Teil wird im Klärschlamm festgehalten. Der Rest gelangt über die Abwässer ins Meer. Im Meer angekommen, verbinden sie sich mit Detritus (organische Schwebepartikel) und ziehen zusätzlich Giftstoffe an. Diese kleinen Giftcontainer werden von Primärkonsumenten (Kleinstlebewesen, Zooplankton) mit Nahrung verwechselt und gefressen.
Der Einstieg in die Nahrungskette ist damit vollzogen. Kleinstlebewesen (Zooplankton) sind eine wichtige Nahrungsgrundlage für Fische. Diese werden wiederum von größeren Raubfischen gefressen. Der nicht abgebaute Kunststoff und die Schadstoffe können sich im Gewebe ansammeln und so Teil der Nahrungskette werden („Bioakkumulation“).
Mikroplastik wurde bereits in Kleinkrebsen, Muscheln, Fischen, Seehunden und im Menschen nachgewiesen
.
In Schweden ist Mikroplastik in Kosmetikprodukten verboten.

Auswirkungen der Mikroplastikaufnahme sind Gewebeveränderungen, Entzündungsreaktionen, toxikologische Auswirkungen, bis hin zu inneren Verletzungen und Todesfällen.
Über die Auswirkungen auf den Menschen ist bisher wenig bekannt, doch wurden bereits Mikroplastikteile im Darmtrakt des Menschen gefunden. Ob diese ins Blut resorbiert werden, ist noch unklar. Sicher ist, je kleiner der Plastikpartikel desto größer ist das Risiko der Resorption. Ist Mikroplastik erst in den Flüssen und dem Meer, kann es nicht wieder entnommen werden.

Der Zustand der Meeresumwelt ist besorgniserregend und die Auswirkungen sind kaum abzuschätzen. Daher muss der vermeidbare Eintrag von Mikroplastik gestoppt werden.

Hier kommt unser Projekt ins Spiel! Der „Umgang mit der Natur“ muss im Sinne der schwedischen Umweltaktivistin Greta verändert werden. Wir möchten ein Zeichen gegen die weltweite Plastikverschmutzung der Meere und das weltweite Artensterben setzen und uns aktiv einbringen durch

I. Achtsamkeit
1. Im Sommer 2018 haben wir das Ocean-clean-up Projekt (Boyan Slat, NL) zeitnah mit unterstützt, indem wir nach der schwedischen Idee Müll beim Joggen eingesammelt haben „Plogging“. Im Sinne der Nachhaltigkeit ist diese schwedische Sportart, welche zusätzliche Muskelgruppen trainiert und der Umwelt hilft, mit in unser Schulprogramm aufgenommen worden.

2.  Wir haben uns experimentell mit dem Thema Mikroplastik im Meer im Unterricht beschäftigt und Meeressand, Kosmetika und synthetische Kleidung auf Mikroplastik untersucht und sind fündig geworden.

II. Aufklärung/Öffentlichkeitsarbeit
3. Gemeinsam mit dem Geschäftsführer von Edeka, Herr Jensen, werden wir im Discounter die Kosmetikabteilung nach dem Gesichtspunkt: MIT- UND OHNE Mikroplastik-es gibt Alternativen, neu sortieren, mit Zahnpasta Produkten beginnen, damit der Verbraucher eindeutiger und einfacher wählen kann, welches Produkt er kaufen möchte, denn eine eindeutige Identifizierung der Inhaltsstoffe ist nur mit einem Fachwörterbuch, Lupe oder einer App zur Zeit möglich.

4. Zusätzlich hatten wir einen Informationsstand bei Edeka aufgebaut, um dem Einkäufer anschaulich zu demonstrieren, welche Partikel in Zahnpasta, Cremes, Shampoo usw. enthalten sind.

Einige Schülerinnen und Schüler von uns waren dort präsent und zeigten mit Mikroskopen dem Einkäufer die unsichtbare Gefahr und wiesen auf die verheerenden Folgen durch die Nahrungsketten hin.

Wir haben dafür spezielle Informationstafeln entwickelt.


4. Zusammen mit der Gemeinde Büsum haben wir für den Büsumer Strand Informationstafel entworfen, die den Touristen und den Einheimischen auf das Plastik-Problem im Meer aufklären.


Text: Claudia Brandt, Dr. Kirstin Poremba

Fotos: KiPo

Nächste Termine

  • 04 Okt
    Herbstferien in SH 02:00 bis 02:00
  • 21 Okt
    Betriebspraktikum der 9. Klassen GmS 02:00 bis 02:00
  • 21 Okt
    Wirtschaftspraktikum der Klasse 9C des Gymnasiums der SaM 02:00 bis 02:00
  • 04 Okt - 26 Okt
  • 22 Okt - 23 Okt
  • 05 Nov - 06 Nov